Warum ist Raumklima im Schlafzimmer wichtig?

Warum ist Raumklima im Schlafzimmer wichtig?

Inhaltsangabe

Ein gutes Raumklima im Schlafzimmer ist mehr als Komfort: es entscheidet über gesunden Schlaf, körperliche Regeneration und den Hormonhaushalt, etwa die Produktion von Melatonin. Wer das Thema versteht, verbessert Einschlafdauer und Schlafkontinuität und reduziert nächtliche Unruhe.

Für Menschen in Deutschland ist das besonders relevant. Kalte Winter und feuchte Sommer, dazu Unterschiede zwischen Altbauwohnungen und modernen Neubauten, beeinflussen die Schlafumgebung stark. Eine wirksame Schlafzimmer Klimakontrolle hilft, saisonale Schwankungen auszugleichen und Atemwegssymptome zu mindern.

Der folgende Beitrag verbindet fundiertes Wissen mit praktischen Empfehlungen und Produktbewertungen zu Luftreinigern, Luftbefeuchtern und Hygrometern. So zeigt er, warum Investitionen in Raumklima Schlafzimmer sinnvoll sind und welche Maßnahmen unmittelbar zu besserem Schlaf führen.

Wer zusätzlich auf Einrichtung und Materialwahl achtet, kann das Wohlbefinden weiter steigern — etwa mit Teppichen in warmen Erdtönen, die Ruhe ausstrahlen und das Raumgefühl abrunden. Mehr dazu findet sich im Beitrag zu Teppichen in warmen Erdtönen.

Teppiche in warmen Erdtönen

Warum ist Raumklima im Schlafzimmer wichtig?

Ein ausgewogenes Raumklima trägt viel zur nächtlichen Erholung bei. Kleine Änderungen bei Temperatur und Luftfeuchte beeinflussen das Einschlafen und die Schlafphasen. Wer das Raumklima bewusst steuert, kann die Schlafqualität verbessern und wacher in den Tag starten.

Auswirkung auf Schlafqualität

Die Körperkerntemperatur sinkt zum Schlafbeginn. Sinkt das Thermoregulationssystem nicht ausreichend, verkürzen sich Tiefschlafphasen und REM-Schlaf. Das zeigt sich durch häufiges Aufwachen und reduzierte Erholung.

Zu hohe oder zu niedrige Werte stören den Zyklus. Durch einfache Anpassungen im Schlafzimmer lässt sich die Schlafqualität verbessern. Tipps zu Ritualen und Lichtmanagement sind hinterlegt in einem praktischen Ratgeber zur Einschlafhilfe.

Einfluss auf Gesundheit und Atemwege

Trockene Luft reizt Nase und Rachen. Die Schleimhäute trocknen aus, Abwehrmechanismen schwächen sich, Atemwegsbeschwerden nehmen zu.

Zu feuchtes Klima fördert Hausstaubmilben und Schimmelsporen. Menschen mit Asthma oder Allergien spüren schnell Verschlechterungen. Deshalb ist die Balance der Luftfeuchte im Schlafzimmer ein wichtiger Gesundheitsfaktor.

Beziehung zwischen Temperatur, Luftfeuchte und Erholung

Temperatur und Luftfeuchte arbeiten zusammen. Ideal ist ein kühler Raum, der die natürliche Abkühlung des Körpers unterstützt. Die richtige Luftfeuchte verhindert das Austrocknen der Nasenschleimhäute und sorgt für ein angenehmes Schlafgefühl.

Wer Schlaf und Temperatur sowie Luftfeuchte Schlaf beachtet, steigert die Chance auf erholsame Nächte. Kleine Maßnahmen wie richtiges Lüften, passende Bettwäsche und kontrollierte Luftbefeuchtung verbessern das Raumklima Auswirkungen sichtbar.

Ideale Temperatur und Luftfeuchte im Schlafzimmer

Ein gutes Raumklima macht den Unterschied zwischen unruhigem Drehen und erholsamem Schlaf. Wer seine Schlafumgebung bewusst gestaltet, verbessert die Schlafqualität und das Wohlbefinden. Im folgenden Abschnitt stehen konkrete Werte und praktische Hinweise im Mittelpunkt.

Empfohlene Temperaturbereiche für verschiedene Jahreszeiten

Für die meisten Menschen gelten 16–18 °C als ideale Schlaftemperatur. In sehr kalten Regionen oder bei höherer Kälteempfindlichkeit reichen Werte bis 20 °C aus.

Im Sommer hilft Nachtlüften, die Temperatur im Schlafzimmer zu senken. Abdunkelung durch Rollos oder Vorhänge verhindert Aufheizen am Tag. Klimageräte oder Ventilatoren können gezielt kühlen, ohne die Luft zu übertrocknen.

Optimale relative Luftfeuchte und ihre Bedeutung

Als optimale Luftfeuchte im Schlafzimmer gilt ein Bereich von etwa 40–60 %. Eine solche Balance schützt Schleimhäute und beugt Atemwegsproblemen vor.

Sinkt die Luftfeuchte deutlich unter 30 %, trocknen Nase und Rachen aus, was die Infektanfälligkeit erhöht. Über 60 % steigt das Risiko für Hausstaubmilben und Schimmel. Messgeräte wie Hygrometer helfen, die Luftfeuchte Schlafzimmer kontrolliert zu halten.

Wie Temperaturschwankungen den Schlaf stören

Plötzliche Temperaturwechsel führen zum Aufwachen und unterbrechen Tiefschlafphasen. Die innere Wärmeregulierung reagiert sensibel auf Schwankungen, was die Schlafkontinuität beeinträchtigt.

Eine zu warme Nacht fördert nächtliches Schwitzen und Unterbrechungen. Die Wahl der Bettdecke und atmungsaktiver Bettwäsche beeinflusst, wie gut der Körper seine Temperatur halten kann.

  • Konstante nächtliche Temperatur fördert längere Tiefschlafphasen.
  • Gezieltes Lüften verhindert Überhitzung am Morgen.
  • Einstellung von Temperatur Schlafzimmer Winter Sommer reduziert Anpassungsstress.

Regelmäßiges Messen und leichte Anpassungen schaffen ein stabiles Schlafumfeld. Wer ideale Schlaftemperatur und optimale Luftfeuchte beachtet, schläft ruhiger und wacht erholter auf.

Belüftung und Luftzirkulation für besseres Raumklima

Gute Luft im Schlafzimmer beginnt mit gezielter Belüftung. Wer richtig lüftet, reduziert Gerüche, Feuchtigkeit und Schadstoffe. Kleine Maßnahmen bei der Fensterstellung und Türöffnung verbessern die Luftzirkulation und schaffen ein frisches Raumgefühl.

Stoßlüften ist die effizientere Methode für vielen Wohnraumtypen. Mehrmals täglich fünf bis zehn Minuten mit weit geöffnetem Fenster reicht aus, um verbrauchte Luft schnell auszutauschen, ohne Wände stark auskühlen zu lassen. Das empfiehlt sich besonders morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Schlafen.

Dauerlüften über Stunden birgt Nachteile im Winter, weil es zu großem Wärmeverlust und dem Eintrag kalter, feuchter Außenluft kommen kann. In Zeiten mit hoher Luftfeuchtigkeit wie im Herbst ist Dauerlüften weniger geeignet. Bei moderner, gut gedämmter Bauweise bleibt Stoßlüften die erste Wahl.

Fensterpositionen und Türöffnungen beeinflussen die Luftführung stark. Quer- oder Durchzugslüftung erzielt den schnellsten Effekt. Kipplüftung kann nachts bei sommerlichen Temperaturen helfen, wenn Fenster gegen Einbruch gesichert sind. Geöffnete Zimmertüren unterstützen die Luftzirkulation in angrenzenden Räumen.

  • Bei Querzug Fenster gegenüber öffnen für schnellen Austausch.
  • Bei Kipplüftung Stundenzahlen kurz halten, um Wärmeverluste zu minimieren.
  • Türstellungen so wählen, dass Luft nicht in tote Ecken stagniert.

Mechanische Lüftung bietet konstante Frischluftzufuhr und häufig Wärmerückgewinnung. Solche Systeme sind sinnvoll in Neubauten und dichten Wohnungen. Sie reduzieren Heizverluste und sorgen für gleichmäßige Luftzirkulation.

Mobile Geräte wie Luftreiniger haben ihre Stärken bei Partikeln und Allergenen. Marken wie Philips, Dyson und Fellowes nutzen HEPA- und Aktivkohlefilter. Geräte filtern Staub, Pollen und mitunter Gerüche. Das macht sie nützlich, wenn mechanische Lüftung nicht ausreicht.

Luftreiniger Vor- und Nachteile sollten abgewogen werden. Vorteil sind die Partikelreduktion und schnelle Wirkung im Raum. Nachteil sind laufende Kosten für Filterwechsel, Stromverbrauch und teilweise Lärm. Mechanische Lüftung kostet mehr in der Installation, braucht aber weniger Eingriffe im Alltag.

Bei der Wahl spielt die Wohnsituation eine große Rolle. In städtischen Lagen kann ein Luftreiniger die Innenluft verbessern, wenn Außenluft stark belastet ist. In gut isolierten Häusern lohnt sich häufig eine zentrale mechanische Lüftung mit Wärmerückgewinnung.

Schlafkomfort durch Matratzen, Bettwäsche und Möbel

Ein gutes Raumklima beginnt beim Bett. Die Wahl von Matratze, Bettwäsche und die richtige Möbelanordnung beeinflussen Temperatur, Feuchte und das allgemeine Schlafgefühl. Kleine Veränderungen helfen, den Schlafkomfort spürbar zu verbessern.

Welche Matratze eignet sich für eine ausgeglichene Schlafumgebung?

Materialwahl von Matratzen und Einfluss auf Klimaregulation

  • Kaltschaum bietet gute Punktelastizität und moderate Luftzirkulation. Hersteller wie Emma setzen auf offenporige Schäume für bessere Matratze Klimaregulation.
  • Latex ist offenporig und temperaturausgleichend. Naturlatex von Marken wie Badenia sorgt für schnelle Feuchtigkeitsableitung.
  • Federkernmatratzen leiten Luft am besten ab, sind ideal für Menschen mit nächtlichem Schwitzen.
  • Memory-Schaum speichert Wärme stärker. Tempur-Modelle bieten Komfort, brauchen aber zusätzliche Belüftung oder spezielle Bezüge zur Matratze Klimaregulation.

Welches Bettzeug unterstützt den Temperaturausgleich?

Atmungsaktive Bettwäsche und ihre Vorteile

  • Baumwolle in Perkal- oder Biberqualität nimmt Feuchtigkeit gut auf und ist hautfreundlich. Perkal eignet sich für warme Nächte, Biber für kalte Monate.
  • Leinen leitet Feuchtigkeit schnell ab und kühlt im Sommer. Es bleibt luftdurchlässig und angenehm auf der Haut.
  • Tencel (Lyocell) kombiniert Feuchtigkeitsmanagement mit Weichheit. Es passt sich Jahreszeiten an und unterstützt den Schlafkomfort.
  • Atmungsaktive Bettwäsche reduziert Schwitzen und fördert konstanten Temperaturausgleich.

Wie hilft die Raumgestaltung beim Luftaustausch?

Möbelanordnung zur Förderung guter Luftzirkulation

  • Schränke nicht direkt an Außenwänden platzieren. Ein kleiner Abstand verhindert Feuchtigkeitsstau.
  • Betten so positionieren, dass Heizkörper nicht verdeckt werden. Freie Heizkörper verbessern die Raumzirkulation.
  • Fensterflächen frei halten. Offene Luftwege an Fenstern und Türen mindern stehende Luft.
  • Auf überfüllte Schlafzimmer verzichten. Weniger Möbel reduzieren Luftstagnation und fördern gesunden Schlafkomfort.

Schimmelprävention und Feuchtigkeitsmanagement

Ein feuchtes Schlafzimmer fördert Schimmelbildung und beeinträchtigt Schlaf und Gesundheit. Wer Schimmelprävention Schlafzimmer ernst nimmt, erkennt die typischen Ursachen schnell und handelt gezielt.

Ursachen von Schlafzimmerfeuchtigkeit

Feuchtigkeitsursachen sind oft banal, aber wirkungsvoll. Unzureichendes Lüften führt zu feuchter Raumluft.

  • Wäsche trocknen im Zimmer erhöht die Feuchte.
  • Bausubstanzfeuchte wie aufsteigende Feuchtigkeit oder Wärmebrücken sorgt für verborgene Nässe.
  • Hohe Belegung, etwa bei mehreren Personen, erzeugt mehr Wasserdampf.
  • Mangelnde Nutzung der Heizung im Winter lässt Wände auskühlen und Feuchte kondensieren.

Praktische Maßnahmen gegen Schimmelbildung

Viele Maßnahmen sind einfach umzusetzen und helfen, Schimmel vermeiden zu können.

  • Regelmäßiges Stoßlüften wirkt schnell und reduziert Raumfeuchte effektiv.
  • Richtiges Heizen hält Außenwände temperiert und verhindert Kondensation.
  • Feuchte Textilien sofort entfernen oder in der Waschküche trocknen.
  • Einsatz von Luftentfeuchtern bei persistenter Feuchte; Geräte von De’Longhi oder Trotec sind gängige Optionen.
  • Anti-Schimmel-Farben an kritischen Stellen verzögern Befall.
  • Bei starkem Befall ist eine professionelle Sanierung durch einen Schimmelgutachter nötig.

Kontrolle von Feuchtigkeitsquellen im Alltag

Alltagsroutinen verhindern, dass Feuchte im Raum bleibt. Kleine Änderungen haben große Wirkung.

  • Keine nasse Kleidung im Schlafzimmer trocknen lassen.
  • Kurz vor dem Schlafen lüften, wenn Duschen oder Baden Feuchte erzeugt haben.
  • Pflanzenbestand reduzieren oder gezielt wählen, weil Pflanzen die Luftfeuchtigkeit erhöhen können.
  • Abluftanlagen in Bad und Küche nutzen, um Feuchte abzuführen.
  • Fenster und Fensterlaibungen regelmäßig kontrollieren und reinigen, um verborgene Feuchte zu erkennen.

Wer Luftfeuchtigkeit kontrollieren will, gewinnt mehr Sicherheit gegen Schimmel. Sichtprüfung, Geruch und feuchte Stellen geben erste Hinweise. Bei Unsicherheit empfiehlt sich Kontakt zu Fachbetrieben wie Schimmelgutachtern.

Produktbewertung: Luftreiniger, Luftbefeuchter und Hygrometer

Eine gezielte Produktbewertung hilft bei der Auswahl passender Geräte für besseres Raumklima. Der Text stellt Auswahlkriterien vor, vergleicht typische Befeuchter-Typen und erklärt, warum Hygrometer im Schlafzimmer nützlich sind. Leser finden Hinweise zu getesteten Marken und praktischen Einsatzregeln.

Kriterien zur Auswahl eines passenden Luftreinigers

  • CADR-Wert: Er gibt an, wie schnell die Luft gereinigt wird und passt zur Raumgröße.
  • Filtertypen: HEPA H13/H14 entfernt Feinstaub und Allergene. Aktivkohlefilter reduziert Gerüche.
  • Geräuschpegel: Für Schlafzimmer sind leise Modelle wichtig, etwa Nachtmodus bei Philips Series 2000.
  • Energieverbrauch und Wartungskosten: Regelmäßiger Filterwechsel beeinflusst Folgekosten.
  • Prüfzeichen und Tests: Ergebnisse von Stiftung Warentest oder renommierten Luftreiniger Testberichten geben Orientierung.
  • Markenempfehlungen: Dyson Purifier, Philips Series 2000/3000 und Coway schneiden in vielen Tests gut ab.

Vor- und Nachteile verschiedener Luftbefeuchter-Typen

  • Ultraschallbefeuchter: Sehr leise und effizient. Ohne regelmäßige Reinigung besteht Keimbelastungsrisiko.
  • Verdunster/Verdampfer: Arbeiten meist hygienischer, schaffen natürliche Verdunstung ohne kalten Nebel.
  • Dampfbefeuchter: Bieten sterilen Dampf und reduzieren Keime, haben aber höheren Energieverbrauch.
  • Pflegehinweise: Regelmäßige Reinigung, Nutzung von demineralisiertem Wasser zur Vermeidung von Ablagerungen.
  • Luftbefeuchter Vergleich lohnt sich, um passende Kapazität und Reinigungsaufwand zu finden.

Wichtigkeit von Hygrometern und Thermometern zur Überwachung

  • Digitale Hygrometer und Thermometer messen Temperatur und relative Luftfeuchte kontinuierlich.
  • Modelle mit Datenaufzeichnung oder App-Anbindung unterstützen langfristige Raumklima Geräte Bewertung.
  • Kostengünstige Geräte von TFA Dostmann oder Xiaomi liefern gute Basisdaten.
  • Professionelle Logger bieten höhere Genauigkeit bei Bedarf wissenschaftlicher Messwerte.
  • Platzierung: Sensor nicht direkt neben Heizkörper oder Fenster aufstellen, um korrekte Werte im Schlafzimmer zu erhalten.

Wer Geräte kauft, sollte Tests lesen und eigene Anforderungen prüfen. Eine kombinierte Betrachtung aus Luftreiniger Test, Luftbefeuchter Vergleich und Hygrometer Schlafzimmer erleichtert eine fundierte Auswahl.

Tipps zur Verbesserung des Raumklimas für besseren Schlaf

Einfach umsetzbare Raumklima Maßnahmen starten mit regelmäßigem Stoßlüften: morgens kurz und abends noch einmal vor dem Schlafen für frische Luft sorgen. Die empfohlene Schlaftemperatur liegt bei 16–18 °C und die relative Luftfeuchte bei 40–60 %. Wer das Schlafzimmer optimieren will, achtet zudem auf Feuchtigkeitsquellen wie Wäsche oder Pflanzen und entfernt diese gezielt.

Die richtige Matratze und atmungsaktive Bettwäsche unterstützen Temperaturregulation und Komfort. Bei Allergien oder stark verschmutzter Innenluft ist ein Luftreiniger von Marken wie Philips oder Dyson sinnvoll. Bei trockener Heizungsluft im Winter hilft ein Luftbefeuchter; einfache Modelle sind günstig, während Premiumlösungen oft automatische Steuerung bieten.

Praktische Routinen machen das Raumklima stabil: morgendliches Lüften, abendliches Temperaturmanagement und saisonale Anpassungen wie Nachtlüften im Sommer oder kurze Stoßlüftung mit Wärmerückgewinnung im Winter. Gerätepflege gehört dazu: Filterwechsel und Reinigung nach Herstellerangaben, etwa bei TFA Dostmann-Hygrometern zur Kontrolle, erhöhen die Effizienz.

Mit wenigen Maßnahmen lässt sich das Raumklima verbessern und so die Schlafqualität steigern. Wer schrittweise vorgeht, spürt oft schnell einen Unterschied in Gesundheit, Erholung und Lebensqualität. Für weitergehende Investitionen empfiehlt es sich, geprüfte Geräte und bekannte Matratzenhersteller zu wählen.

FAQ

Warum ist das Raumklima im Schlafzimmer so wichtig für den Schlaf?

Ein gutes Raumklima unterstützt die körperliche Regeneration und den Hormonhaushalt, etwa die Melatoninproduktion, die den Schlaf-Wach-Rhythmus steuert. Temperatur und Luftfeuchte beeinflussen Schlafphasen wie Tiefschlaf und REM-Schlaf. Wer in einer optimalen Umgebung schläft, wacht seltener auf und fühlt sich tagsüber ausgeruhter.

Welche Temperatur gilt als ideal im Schlafzimmer?

Allgemein werden 16–18 °C als ideal empfohlen. In sehr kalten Regionen oder bei Kälteempfindlichkeit sind bis zu 20 °C akzeptabel. Für heiße Sommernächte helfen Nachtlüften, Abdunkelung und gegebenenfalls Klimageräte oder Ventilatoren, um die Temperatur zu senken.

Welche relative Luftfeuchte ist optimal und warum?

Eine relative Luftfeuchte von etwa 40–60 % gilt als optimal. Werte unter 30 % trocknen Schleimhäute aus und erhöhen die Infektanfälligkeit. Werte über 60 % fördern Hausstaubmilben und Schimmelbildung, was Allergien und Atemwegserkrankungen verschlechtern kann.

Wie oft und wie lange sollte man stoßlüften?

Mehrmals täglich 5–10 Minuten stoßlüften, besonders morgens und abends. Kurzes, kräftiges Lüften tauscht die Raumluft effektiv aus, ohne die Wände stark abzukühlen. Dauerlüften ist im Winter ineffizient und führt zu Wärmeverlust.

Wann sind mechanische Lüftungsanlagen oder Luftreiniger sinnvoll?

Zentrale Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung sind sinnvoll in gut gedämmten Neubauten oder bei dauerhafter Luftdichtheit. Mobile Luftreiniger lohnen sich bei Allergien, Feinstaubbelastung oder in Städten mit hoher Außenluftverschmutzung. Geräte von Herstellern wie Philips, Dyson oder Coway bieten unterschiedliche Filterkonzepte; auf CADR-Wert, HEPA-Filterklasse und Geräuschpegel achten.

Welche Matratzen und Bettwäsche fördern ein gutes Raumklima?

Federkern- und Latexmatratzen erlauben meist bessere Luftzirkulation als dichte Memory-Schaum-Modelle. Marken wie Emma, Tempur oder Badenia bieten verschiedene Technologien. Atmungsaktive Bezugsstoffe wie Baumwolle (Perkal, Biber), Leinen oder Tencel leiten Feuchtigkeit ab und regulieren Temperatur, was den Schlafkomfort erhöht.

Wie vermeidet man Schimmel im Schlafzimmer?

Ursachen sind unzureichendes Lüften, Wäsche im Raum, Wärmebrücken und hohe Belegung. Gegenmaßnahmen: regelmäßiges Stoßlüften, richtiges Heizen (auch Außenwände temperieren), keine nasse Kleidung im Zimmer, gegebenenfalls Luftentfeuchter einsetzen und bei Befall Fachbetriebe hinzuziehen. Sichtprüfung und Geruch helfen bei früher Erkennung.

Wann ist ein Luftbefeuchter sinnvoll und welche Typen gibt es?

Luftbefeuchter helfen bei trockener Heizungsluft im Winter. Ultraschallbefeuchter sind leise und effizient, benötigen aber regelmäßige Reinigung wegen möglicher Keimbelastung. Verdampfer und Verdunster gelten oft als hygienischer. Dampfbefeuchter liefern sterilen Dampf, verbrauchen aber mehr Energie. Mineralablagerungen lassen sich mit demineralisiertem Wasser reduzieren.

Warum sind Hygrometer und Thermometer wichtig?

Digitale Hygrometer und Thermometer zeigen Temperatur und relative Luftfeuchte zuverlässig an und ermöglichen gezielte Maßnahmen. Geräte mit Datenaufzeichnung oder App-Anbindung helfen bei langfristiger Kontrolle. Platzierung nicht direkt neben Heizkörper oder Fenster wählen. Günstige Modelle von TFA Dostmann oder Xiaomi bieten solide Basiswerte.

Wie wirken Temperaturschwankungen störend auf den Schlaf?

Plötzliche Temperaturwechsel führen zu nächtlichem Erwachen und verkürzen Tiefschlafphasen. Eine stabile Kerntemperatur ist für Schlafinitiierung wichtig. Passende Bettdecken, atmungsaktive Matratzenbezüge und Temperaturanpassungen vor dem Schlafengehen reduzieren Störungen.

Welche praktischen Routinen verbessern das Raumklima dauerhaft?

Regelmäßig stoßlüften (morgens/abends), Temperatur auf 16–18 °C halten, Luftfeuchte 40–60 % anstreben, geeignete Matratze und Bettwäsche nutzen und Feuchtigkeitsquellen vermeiden. Filtersysteme und Geräte regelmäßig warten: Filterwechsel, Reinigung und gelegentliche Kontrolle der Messwerte.

Welche Produkte sind empfehlenswert für Allergiker?

Für Allergiker sind Luftreiniger mit HEPA H13/H14-Filter, Aktivkohle gegen Gerüche und guter CADR-Wert entscheidend. Modelle von Dyson, Philips oder Coway schneiden in Tests häufig gut ab. Ergänzend helfen allergikerfreundliche Bettbezüge, regelmäßiges Staubsaugen mit HEPA-Geräten und das Vermeiden von Teppichen.

Wie beeinflusst Möbelanordnung das Raumklima?

Möbel dicht an Außenwänden oder vor Heizkörpern blockieren Luftzirkulation und begünstigen Feuchtigkeitsansammlungen. Schränke mit Abstand zur Wand, freie Luftwege an Fenstern und keine Überfüllung des Raums fördern besseren Luftaustausch und reduzieren Schimmelrisiko.
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